Die Frau an seiner Seite

 „Ein Papyrus aus dem 4. Jahrhundert sorgt für Schlagzeilen” schreibt die WAZ vor drei Tagen. Es ist nur ein kleiner Schnipsel, aber die Harvard-Professorin Karen Leigh King sieht darin Hinweise auf eine Ehefrau des Jesus von Nazareth. Natürlich spielt es für den christlichen Glauben nicht wirklich eine Rolle, ob Jesus verheiratet war oder nicht. Der bloggende Pfarrer Jörg Wilkesmann-Brandtner: Das erschüttert nur, wenn Sex Sünde ist. Trotzdem wäre der Nachweis für die Existenz einer Ehefrau Jesu nicht so ohne. Denn damit wäre es noch klarer, als es sowieso schon ist: Die traditionelle Abwertung, Verachtung und Verfolgung des Weiblichen und der Frauen im Christentum ist das genaue Gegenteil dessen, was Jesus gewollt und vorgelebt hat. Vielleicht gibt es (noch) keinen wissenschaftlichen Beweis für die Frau an seiner Seite, aber jede Menge sauber recherchierte Indizien und untermauerte Hypothesen lassen sich zum Beispiel bei Christa Mulack finden: Der veruntreute Jesus und Maria Magdalena. Also, liebe Wissenschaftler/innen, sucht weiter nach verschollenen Schnipseln und berichtigt die Anfangsgeschichte des Christentums.

22. September 2012 von Sigrid Pomaska
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